Welche Sprache sprichst du?

Am Sonntag, den 24. November 2013, erlebten 52 Kinder des Bezirkes Stendal zusammen mit ihren Eltern und Betreuern einen Gottesdienst mit ihrem Apostel Jens Korbien.

Als Grundlage diente das Bibelwort Matthäus 26, 73: „Und nach einer kleinen Weile traten hinzu die da standen, und sprachen zu Petrus: Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.“

Der Apostel stellte den Kindern die Frage: „Welche Sprache sprichst du?“ Als erste Antwort wurde natürlich Deutsch als Muttersprache genannt. Es wurden aber auch noch viele andere Sprachen aufgezählt die auf der Welt gesprochen werden.

Anhand der Sprache kann man erkennen, welchem Volk man angehört. Der Apostel erklärte, dass wir als Gotteskinder die Sprache des Glaubens sprechen sollen, da man uns daran als Christen erkennt. Desweiteren können wir die Sprache der Liebe sprechen lassen, die auch ohne Worte funktioniert! Das kann zum Beispiel ein Lächeln oder eine Umarmung sein. Unbedingt sollten wir darauf achten, dass wir Worte nicht als Waffe einsetzen. Ein unbedachtes Wort kann schnell jemanden verletzen! Wir müssen uns bemühen, unsere Zungen im Zaume zu halten und auch mal schweigen, wenn es angebracht ist!

Der mitdienende Bezirksevangelist Breitenstein erklärte den Kindern den „Schweigefuchs“ (Ohren gespitzt, Mund geschlossen). Der Schweigefuchs ist ein Handzeichen, das gerne von Pädagogen oder Gruppenleitern verwendet wird, um eine Personengruppe zum Schweigen zu bringen. Er stieß auch bei den anwesenden Eltern und Betreuern auf gute Resonanz und wird mit Sicherheit bei vielen zu Hause oder auch bei der Kinderbetreuung Einzug halten!

Die Sprache der Musik kam im Gottesdienst auch nicht zu kurz. Der Kinderchor und ein kleines Kinderorchester gestalteten eine schöne Umrahmung. Nach dem Gottesdienst konnten alle bei einem leckeren Brunch noch ein wenig Gemeinschaft pflegen.

Vielen Dank an alle Helfer, die mit dazu beigetragen haben, diesen Gottesdienst für alle zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

M.S. Foto: J.R.