Gottesdienst für Entschlafene in Stendal

Bezirksapostel Klingler war mit den Aposteln seines europäischen Arbeitsbereiches in die Stendaler Kirche gekommen und hielt dort den Gottesdienst für Entschlafene. Zu diesem Gottesdienst waren alle Glaubensgeschwister des Bezirkes Stendal eingeladen.

"Drinnen, hinter dem Tor ..."

Einen besonderen Höhepunkt erlebten die Gemeinden des Kirchenbezirkes Stendal am 2. November 2008. Bezirksapostel Klingler war mit den Aposteln seines europäischen Arbeitsbereiches, den Aposteln Bimberg, Burchard, Korbien, Stegmaier und Wosnitzka in die Stendaler Kirche gekommen und hielt dort den Gottesdienst für Entschlafene. Zu diesem Gottesdienst waren alle Glaubensgeschwister des Bezirkes Stendal eingeladen.

Bei seiner Anreise war dem Bezirksapostel in Stendal das historische Tangermünder Tor aufgefallen. Er bezog sich auf die durch ein Tor verbundenen Bereiche und deren große Verschiedenartigkeit. Außerhalb der Kirche die Stadt, in der Kirche die vorbereitete Festgemeinde. Und auf geistigem Gebiet: Auf der einen Seite verheerende Gottesferne, auf der anderen Seite die umfassend wirkende Liebe Gottes und erlösende Gnade Jesu. Die Schlüssel und Macht, das Tor zu öffnen, sind Christus gegeben.

Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Paulus-Wort 1. Korinther 1,18:

"Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft."

Diese Kraft wirkte schon zur Zeit Jesu, unter anderem am Jüngling von Nain und an der Tochter des Jairus. Mit seiner Ausdrucksweise setzt Apostel Paulus die Konsequenz der Torheit in die Zukunft. Heute noch ist Gott geduldig und gnädig. Heute kann "das Wort vom Kreuz" jedem, auch denen im Jenseits, eine lebensspendende Gotteskraft sein.

Apostel Bimberg beleuchtete die Begriffe Torheit und Weisheit. Der im Textwort verwendete Begriff "Gotteskraft" geht weiter als Weisheit. Sie bewirkt das Vollbringen.

Apostel Wosnitzka unterstrich die tröstende, ermunternde und einladende Gemeinschaft einer Gemeinde, die den Weg zur Gnade gern geht und begleitet. Bewegt erlebten die Versammelten die Sakramentsspendung für die Entschlafenen.

Der Bezirks-, Kinderchor und Instrumentalisten umrahmten den Gottesdienst.

Jöb